22.12.15 Psycholove

 

 

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Interview mit Mirko & Jimmy.

NBNL: Für was steht Psycholove und was macht euch aus?

Jimmy: Erstmal „Hi“ Ina & Alina und schön, dass ihr uns eingeladen habt. Um eure Frage zu beantworten: PSYCHOLOVE steht für Rock ’n‘ Roll. Es steht für jede Freihei, die wir uns musikalisch nehmen und ganz speziell steht PSYCHOLOVE für unsere Freundschaft.

Mirk: PSYCHOLOVE steht für zwei Freunde, die sich auf allen Ebenen blind verstehen. Und da auch auf der musikalischen Ebene alles passt, ist das einfach nur perfekt.

NBNL: Warum habt ihr euch dazu entschlossen „No One Cares“ kostenlos zu veröffentlichen?

Jimmy: Hmmm, entschlossen haben wir uns eigentlich gar nicht. Das kam so von uns beiden. Weil wir uns echt tierisch freuen, diesen Song mit genau den Musikern aufgenommen zu haben, die wir uns wünschten und dass wir alle daran teilhaben lassen wollten.

Mirk: Wir haben die Leute, die unsere Songs mögen, jetzt schon so lange warten lassen und trotzdem ist die Nachfrage nach neuem Stoff nicht abgerissen. Da war es uns ein Anliegen, das erste neue Material als Dankeschön kostenlos anzubieten. 

NBNL: Warum fiel die Auswahl der Mitwirkenden auf Extrabreit, Sondaschule und Betontod bzw. wie habt ihr euch gefunden?

Jimmy: Den Blubbi (Gitarre Sondaschule) kenne ich schon aus Kindertagen. Unsere Mütter kennen sich auch. Eigentlich hatten wir nie engen Kontakt, aber ich habe natürlich immer seine Karriere verfolgt und finde es geil, dass ein Junge aus Oberhausen so erfolgreich ist. Ich musste ihn auch nicht zweimal fragen. Er ist einer der nettesten Menschen, die ich kenne. Ähnlich sieht es auch bei Maik (Drummer Betontod) aus. Mirk und ich hatten schon früher eine Band zusammen, mit der wir lokal erfolgreich unterwegs waren. Eines Tages hatten wir eine Anfrage von einer Band, die gerne für uns bei zwei Gigs den Opener machen wollten. Alles Jungs um die 12 bis 13 Jahre. Einer von ihnen war Maik. Wir haben sofort ja gesagt und das hat er wohl bis heute nicht vergessen. Es gibt eben nicht nur Penner in diesem Geschäft, sondern auch echt nette Menschen. Womit wir jetzt bei Stefan wären (Gitarre Extrabreit). Mirk und ich sind Fans und wir haben seit Jahren eine spezielle Extrabreit-Playlist für unsere 2-Mann Partys. Als die Breiten letztes Jahr in Oberhausen spielten, hat Stefan uns Backstage auf ein Bier eingeladen….Was aber einige mehr wurden… und da habe ich ihm gesag, dass wir ihn schon gerne für unser Debut „Hardcore Rock n Roll“ dabei gehabt hätten… und so kam eins zum anderen.

Mirk: Und ich muss hier nochmal betonen, dass es uns eine Ehre war mit diesen super netten Leuten aufzunehmen. Die Sessions werden unvergessen bleiben und wir möchten uns auf diesem Weg noch mal ganz laut bei allen bedanken. Ihr seid tolle Jungs!!!

NBNL: Wer oder was hat euch zu diesem Song inspiriert?

Mirk: Auf den ersten Blick geht es in dem Song nur um das alte Rockstar-Klischee „Another girl, another city“, aber wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, dann sieht man, dass alles immer oberflächlicher wird und sich viele Leute einen Dreck um die Gefühle anderer scheren. Man könnte hier auch ganz eindeutig sagen: No one cares about your love. Es ist also jedem völlig offen, wie er den Song interpretieren will. Da es sich aber um einen schönen, schmierigen Rocksong handelt, schätze ich mal, tendieren die meisten wohl eher zur ersten Möglichkeit, haha…

NBNL: Das Musikvideo repräsentiert euer Auftreten auf der Bühne. Was hat euch dazu angeregt ein Video in diesem Stil zu gestalten?

Jimmy: Das Video zeigt ja nicht nur Bühne, sondern auch das krasse Gegenteil: Studio. Wir wollten diese Gegensätze auch optisch zur Geltung bringen, indem wir diese Parts schwarz-weiß gemacht haben. Das sollte aber kein großes Statement sein oder eine große Aussage haben. Ich finde ein Bühnenvideo sollte jede Band haben… vielleicht liegt es daran, dass die 80er Bands, mit denen ich aufgewachsen, bin alle eins hatten! 😉

NBNL: Worauf dürfen sich die Fans in Zukunft freuen?

Mirk: Das Wichtigste ist jetzt erstmal, dass die Leute wissen, dass wir noch am Start sind. Und wenn der Song von ihnen auch noch so super aufgenommen wird, wie wir es gerade miterleben dürfen, dann braucht sich niemand Sorgen um die Zukunft zu machen. Wir werden es immer wieder krachen lassen.

Jimmy: Wir haben nie für die Zukunft geplant und entscheiden immer aus dem Bauch heraus. So war es auch bei unserer ersten CD. Wir haben einfach aufgenommen und plötzlich hatten wir eine Platte am Start. Wir wissen aber noch nicht, ob es wieder ein ganzes Album wird. Das ist in erster Linie eine finanzielle Frage. Ich habe gelesen, dass „The New Black“ ihre neue Scheibe übers Crowdfunding finanzieren. Das wäre auch eine Überlegung wert. Ansonsten würde ich den Fans raten: Lebt im Hier und Jetzt, genießt eure begrenzte Zeit, lasst euch nicht ärgern und hört euch endlich mal den Song an, über den wir die ganze Zeit gesprochen haben. Wir wünschen auch allen ein Fest wie es sich jeder selber wünscht und ein absolut geiles Jahr 2016! 

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