13.04.18 Majesty

Majesty & Terra Atlantica
April – Logo, Hamburg
Rezension von Alina

Normalerweise wird Freitag der 13. im Volksmund als ein Tag des Unglücks definiert. Allerdings nicht für uns, denn wir haben uns vorgenommen, das Majesty-Konzert in Hamburgs lautester Sauna, dem Logo, zu besuchen. Wenn man die Tour auf den medialen Plattformen ein wenig mitverfolgte, so fand man nur positive Resonanzen über die Shows und auch die Setlist wurde von den Fans in den höchsten Tönen gelobt.

Im Vorfeld traf man bereits auf alte Bekanntschaften, aber auch auf neue. Die Leute, die es zu dieser Veranstaltung verschlug, hatten gute Laune und das ist schon mal ein starker Anfang für einen vielversprechenden Abend!

Majesty haben im Vorfeld angekündigt, dass sie für jede Show einer lokalen Band die Chance geben möchten, als ihre Vorband aufzutreten. Für Hamburg und Flensburg hatten die Powermetaller Terra Atlantica die Ehre. Alle, die die Band noch nicht kannten, begriffen mit dem Beginn des Openers „Whispering Waves“ schnell, womit sie es hier zu tun hatten. Die Musiker betraten die Bühne, allesamt in altertümlicher Seemannskleidung. Im Hintergrund hörte man Wellen rauschen und eine dunkle Erzählerstimme, die über die Geheimnisse der Wellen sprach, die die See mit sich trägt. Darauf folgte eine Auswahl an Songs ihres Albums „A City Once Devine“. Wie erwartet war das Publikum gut drauf und freute sich über die Interaktionen des Sängers. Spätestens bei „Poseidon’s Wrath“ haben dann auch die wenigen Letzten ausgeschlafen und dabei geholfen, den Gott des Meeres zu beschwören. Der „eigentlich letzte“ Titel hatte Ohrwurmpotential auf höchstem Niveau. „Ohohohoho Atlanticaaaa!!!“ liegt mir immer noch in den Ohren, selbstverständlich im positiven Sinne. 😉 Somit verabschiedete sich die Band und verließ die Bühne. Aber das Hamburger Publikum war jetzt erst so richtig aufgewärmt und verlangte selbstverständlich eine entsprechende Zugabe. Etwas erschlagen von dieser positiven Resonanz traten die Nautikmetaller noch einmal vor ihre neugewonnen Fans auf die Bühne und spielten einen letzten Song ihres neuen Albums. Gute Musik und ein begeistertes Publikum – meiner Meinung nach haben Majesty eine gute Wahl mit dieser Vorband getroffen.

Nach diesem kraftvollen Beginn kamen nun unsere Helden des Abends: Majesty, gekleidet in ihren gewohnten schwarzen Lederwesten und ihrer Kriegsbemalung, waren bereit, auch heute Abend mit ihren Brüdern und Schwestern Seite an Seite, den Metal zu verteidigen. Mit dem Intro „Path For Freedom“ machten sie sich bereit, ihre Plätze auf der Bühne einzunehmen. Die Schlacht begann mit dem Song „Die Like Kings“. Band und Publikum waren von Beginn an auf einem Level. Die Menge grölte textsicher mit und vor der Bühne herrschte ein gewaltiges Meer aus klatschenden Händen und Headbangern. Die Setlist war perfekt abgestimmt. Auf jeden Song vom neuen Album, folgte ein klassischer Titel. Nach „Hail to Majesty“ und „The Final War“ kam ein Spiel, welches die Besucher, die Majesty vor kurzem bereits gesehen haben, kannten mussten. „Ich singe Yolo und ihr singt …“ – „HEAVY METAL!!!“ Auch wenn Sänger Tarek sich normalerweise mit der Leistung des ersten Schlachtrufes nicht zufrieden gibt, klappt es beim zweiten Anlauf umso besser. 😉 Nun war die Meute mehr als bereit für die Hymnen „Thunder Rider“ und „Into the Stadiums“. Bis hin zu den letzten beiden Songs „Fire Heart“ und „Rebels Of Our Time“ von dem neuen Rebels-Album, blieb die Stimmung durchweg lebendig. Selbstverständlich gehört Majesty zu den Bands, bei denen eine Zugabe nicht fehlen darf und somit konnten die Fans sich auf die beiden Rausschmeißer „Metal Law“ und „Fighting Til The End“ freuen. Aber wer Majesty kennt, der weiß, dass ein Rausschmiss nach der Show noch lange nicht zur Debatte steht. Gleich nach dem Auftritt wird sich für Autogramme, Fotos, Gespräche und einem gemeinsamen Umtrunk zur Verfügung gestellt.

Fazit: Es war ein gelungener Abend. Gute Vorband, reißerische Stimmung, eine zufriedenstellende Setlist und natürlich der erneute Sieg des Metals!!!

Setlist:

  1. Path For Freedom
  2. Die Like Kings
  3. Hail To Majesty
  4. The Final War
  5. Yolo Heavy Metal
  6. Thunder Rider
  7. Drum Solo
  8. Heroes In The Night
  9. Into The Stadiums
  10. Across The Lightning
  11. Hellforces
  12. Guitar Solo
  13. Fields Of War
  14. Fire Heart
  15. Rebels Of Our Time

Zugabe:
15. Metal Law
16. Fighting Til The End
17. Rebels Unite (Outro)

Links:
Terra Atlantica:
http://terraatlantica-band.com/index.html
https://www.facebook.com/terraatlantica/
Majesty:
http://www.majesty-metal.de/index.php/de/startseite.html
https://www.facebook.com/majestymetal/

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