30.12.13 EISHEILIGE NÄCHTE

Potsdam, Metropolis Halle

  • Lord of the Lost
  • Lordi
  • Korpiklaani
  • Subway to Sally

Der letzte Abend der Eisheiligen Nächte 2013 steht an. Mit dieser Veranstaltung haben sich Subway to Sally mal wieder selbst übertroffen. In der Metropolis Halle neben dem Filmpark Babelsberg trafen sich hunderte von Fans um am Tag vor Silvester mit Gleichgesinnten zu feiern, Spaß zu haben und die Musik zu genießen bevor es in das neue Jahr geht.

Als erster Act stand Lord of the Lost auf dem Programm. Die junge Dark Rock Band aus Hamburg heizte den Besuchern ordentlich ein. Mit dem Opener „Live Today“ sowie dem Coversong „Eisblumen“ (ursprünglich von Subway to Sally) bis hin zu ihrem beliebtesten Song „Credo“ spielten sie sich in die Herzen des Publikums mit einer Live Performanz, die man nicht so schnell vergessen wird.

Auch die zweite Band Lordi, die 2006 den Eurovision Song Contest gewannen, machte der Veranstaltung alle Ehre. Zu Songs wie „Who’s Your Daddy“, „Hard Rock Hallelujah“ oder “Sincerely With Love” sangen die Fans kräftig mit. Wie Lord of the Lost hatte auch Lordi ganz eigene Ideen um das Publikum mit gruseligen Showeinlagen zu begeistern. Gespannt starrte die Menge auf die Bühne als sich ein Mädchen zu dem Song „Chainsaw Buffet“ an einen Tisch setzte und Mister Lordi ihr ein Festmahl bestehend aus Eingeweiden und Körperteilen servierte. Anschließend schlug er die Arme mit einer Axt brutal nieder. Bei einem anderen Song klappten sich auf Mister Lordis Rücken Demonenflügel auf und zu guter Letzt verkleidete sich das Frontmonster als Weihnachtsmann und verteilte Geschenke. Trotz der durch die Kostüme hervorgerufenen Unbeweglichkeit wurde den Zuschauern eine absolut überwältigende Horrorshow geboten.

Korpiklaani. Eine finnische Partyband wie noch keine zuvor. Tanz und gute Laune standen auf dem Programm. Mit Songs wie „Rauta“, Ievan Polkka“ und „Vodka“ punkteten sie bei den Fans. „Bei Korpiklaani muss man ein Bier in der Hand halten!“, erklärte ein Besucher. Der darauffolgende Song schien etwas Licht ins Dunkel zu bringen. „Do you like to drink beer?!“, fragte Jonne (Sänger) das Publikum. Wie in einem Fußballstadion, wenn ein Tor geschossen wurde, gröhlten und jubelten die Zuschauer. Was für eine Frage?! Kaum begannen Korpiklaani ihren Song „Beer Beer“ zu spielen, flogen die Becher durch die Luft und die Masse schwang ordentlich das Tanzbein. Auch diesen Abend haben die Partyfinnen gezeigt, wie richtig gefeiert wird.
Aber eine Band folgte noch. Der Saal wurde dunkel und die Bühne schimmerte nur noch in einem schwachen Blaulicht.

„Stille Nacht, heilige Nacht
alles schläft, nur wir sind wach
fassen die Hände zum inneren Kreis
singen von Feuer und ewigem Eis.“

… ertönte es. Das Publikum lauschte ruhig und gespannt. In der Halle herrschte eine mystisch dunkle Stimmung. Der Headliner Subway to Sally betrat die Bühne und eröffnete den Teil des Abends, worauf alle gewartet haben, mit einem großen Schneesturm zu dem Song „Schneekönigin“. Daraufhin folgten Klassiker wie „Puppenspieler“, „Sieben“ und „Wo Rosen blühen“. Mit lustigen Erzählungen und einfallsreichen Songansagen hielt Eric Fish (Sänger) das Publikum bei Laune. Anschließend stellte er den Song „Schwarze Seide“ von dem neuen Album „Mitgift“ vor, welches im März 2014 erschienen ist… Ob „Feuerkind“, „2000 Meilen unter dem Meer“, „Feuerland“ oder „Die Ratten“… Das Publikum war textsicher und sang kräftig mit. Dann wurde auch schon der Special Guest auf die Bühne geholt. Es war Björn Both von „Santiano“ der den Song „Gott muss ein Seemann sein“ und danach zusammen mit Eric den allseits bekannten Subway to Sally – Song „Auf Kiel“ performte. Dabei ging das ganze Publikum auf den Boden und ruderte gegen die vom „Südwind angewehten schauerlichen Stürme“, die der Song mit sich trug. Das Konzert endete mit „Tanz auf dem Vulkan“ und den beiden Zugaben „Maria“ und „Veitstanz“. Bei der letzten Zugabe konnten die Besucher noch ein letztes Mal ordentlich frei drehen zu „Julia und die Räuber“ bevor die Heimreise angetreten werden musste.

Es war ein unglaubliches Konzert. Lord of the Lost, Lordi, Korpiklaani und Subway to Sally haben den Besuchern einen unvergesslichen, magischen Abend bereitet, bevor es in das neue Jahr ging.

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