The Biters

Gründung:          2009
Herkunft:
           Atlanta (Georgia), USA
Genre:                Garage Rock, Glam Punk, Old School Rock ’n‘ Roll
Label:                 Earache, Pipeline Records, Pop The Balloon, Yeah Right!, Underrated
Besetzung:        Tuk (Vocals/ Guitar), Matt (Guitar/ Vocals), Philip (Bass/ Vocals), Joey (Drums)

Alles fing damit an, als mir ein Kumpel vor einigen Jahren mit folgenden Worten in den Ohren lag: „Die Vorband beim gestrigen Konzert war so genial, die würden dir bestimmt gefallen! Hör dir The Biters einfach mal an“ – gesagt, getan. Ich habe mir damals nichts weiter dabei gedacht. Kann ja nie schaden, neue Musik kennenzulernen, aber wirklich motiviert war ich dennoch nicht. Ich dachte mir, dass es eh nur eine unbekannte, kleine Newcomerband sei, die mich nicht großartig vom Hocker reißen würde. Als ich dann den Song „Melody For Lovers“ anklickte (komischerweise die Akustikversion), war ich sofort begeistert! Wahnsinn! So eine gängige Melodie, dass die Füße gleich anfingen im Takt zu wippen und ich bereits nach dem ersten Refrain mitsingen konnte. Den ganzen Tag über hörte ich mir den Song in Dauerschleife an. Das ist eine Band, die zu mir passt!

Wenn mich eine Band musikalisch wirklich überzeugt hat, wird sie mich so schnell nicht wieder los. Dann fange ich nämlich an, mich über sie schlau zu machen. Ja, Google ist dann mein bester Freund 😉 Ich verbrachte also ein wenig Zeit mit der Recherche und fand heraus, dass die vierköpfige Band aus Atlanta (Georgia) kommt und seit 2009 aktiv Musik macht.
Nicht nur ich schien mich mit der Band zu befassen – auch Nikki Sixx wurde schon auf die Jungs aufmerksam: „The dudes look like rock stars and they play it like rock stars.“ Wie recht er hat! Wenn diese Band den Rock ’n‘ Roll nicht vorlebt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter… Ihr braucht euch bloß folgendes Musikvideo anschauen und meine Meinung wird sofort bestätigt:

2010 veröffentlichten die Jungs ihre ersten beiden EPs „Biters“ und „It’s Ok to Like Biters“. In den Jahren darauf folgten weitere EPs, Singles, Compilations und 2015 kam dann ihr bisher einziges Album „Electric Blood“ auf den Markt. Ein ziemlich cooles Album, wie ich finde!  Auch wenn man das Genre der Biters als „Garage Rock“ bezeichnen kann, finde ich, dass es eher eine Beleidigung gegen die Band ist. Meiner Meinung nach, sind sie sehr professionell. Das Album klingt ganz und gar nicht nach schlechter Garagenband, sondern liefert gängige Melodien und starke Texte. „I wasn’t meant for this place. I wanna lose my mind, I wanna rock’n’roll all night, like it’s 1975. When all the kids were cool and breakin‘ all the rules“ – Genau ist es doch, was wir wollen: Den langweiligen Alltag hinter uns lassen und einfach abrocken.

Dieses Album bot mir so viel Freude, dass ich gar nicht lange überlegen brauchte, ob ich am 26.02.16 zum Livekonzert ins Rock Café St. Pauli gehen sollte. Endlich mal live sehen! Und das auch noch für einen billigen Eintrittspreis! Klasse!
Leute, ich sage euch: Live sind die Jungs so extrem durchgeknallt und liefern ab dem ersten Takt eine Wahnsinnsshow auf der Bühne ab. Sänger Tuk ist ein totales Energiebündel, zaubert mit seiner lustigen Art fast jedem Zuschauer ein fettes Schmunzeln ins Gesicht und ist Entertainer pur! Die Bier-Auf-Ex-Trink-Wettkämpfe mit dem Publikum waren nur ein „Programmpunkt“, der mir vor lautem Lachen Tränen in die Augen trieb. Bei den Biters fühlt man sich schlechthin gut unterhalten.

Nachdem sie Anfang des Jahres für ein paar Konzerttermine nach Deutschland kamen, steht bereits jetzt die nächste Tour vor der Tür: Im Mai und Juni stattet die Band den US-amerikanischen Clubs einen Besuch ab. Ich bin mir sicher, dass jeder Fan auf seine Kosten kommt.

So join the Biters Army and spread good music around the world!

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Homepage: www.bitersband.com